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Der Bundespräsident bleibt mediales Top-Thema. Lesen Sie aktuelle Kommentare zum jüngsten TV-Auftritt, zu Rücktrittsspekulationen und der Institution als solche.
Das Volk hat gesprochen: Wulff ist "peinlich", "unglaubwürdig", soll aber im Amt bleiben. Geschickt hat er das Misstrauen gegenüber den Medien ausgenutzt - und einem neuen Politikstil den Weg geebnet. Am frühen Donnerstagabend ...
Im Gleichschritt wurde der Würdenträger entkleidet. Bleibt der Nackte im Amt, wäre alles umsonst gewesen. Jemand übt sein Amt aus. So sagt man. Man spricht vom Üben, weil niemand recht weiß, wie es geht. Man hat allenfalls Vorgänger ...
Das Drama um Christian Wulff zeigt: Wir brauchen keine moralische Autorität mehr, die ihre Position dem Parteiengeklüngel verdankt. Diese Funktion des Bundespräsidenten passte in die Ära der Einbahnstraßendemokratie - doch die ist vorbei ...
Christian Wulff hat sich entschieden: Er will im Schloss Bellevue bleiben, trotz allem. Darf er das? Formal ja, aber in Wahrheit ist seine Zeit längst abgelaufen. Seiner Präsidentschaft droht nun ein quälend langer Zerfallsprozess. Unser ...
Der Bundespräsident hat bei seinem Kredit mit der BW Bank die Unwahrheit gesagt. Egal ob Vorsatz oder Leichtfertigkeit, das Staatsoberhaupt muss laut Verfassung eigentlich nur eine Sache können: die Gesetze kennen. Ob Christian Wulff als ...
Der Kasus Christian Wulff führt einmal mehr vor Augen: Das Grundgesetz muss geändert werden. Die Wahl des Bundespräsidenten sollte nicht Sache der Parteien, sondern der Bürger sein. Also, nichts ist gewesen. Wochen des Gemunkels, der ...
Das Unangenehme am Fall Wulff ist, dass der Beobachter gezwungen wird, sich zu entscheiden zwischen der "Bild"-Zeitung und einem Politiker, der sein Privatleben jahrelang auf dem Boulevard ausgebreitet hat. Und doch hat der Fall sein Gutes. ...
Das Staatsoberhaupt verhält sich wie ein deutscher Berlusconi. Das Amt des Präsidenten muss vor ihm geschützt werden Wir verlangen nicht zu viel, wenn wir gerne einen anständigen Bundespräsidenten hätten. Jenseits aller überkomplizierten ...
Der Fall Christian Wulff entzaubert eine kindische Schwärmerei: die Sehnsucht nach einer moralischen Instanz. Die Deutschen sollten aufhören, das Amt zu überfrachten. In diesen verdrucksten Zeiten gibt es einen Trost: Die Affäre um den ...
Wulff ist Merkels Bundespräsident, sie hat ihn ausgewählt. Doch nicht nur dieser Fall zeigt, wie oft die Bundeskanzlerin in Personalfragen daneben lag. Ein Kommentar Ob Christian Wulff diese Krise politisch überlebt? Das ist sein Problem und ...
Der Bundespräsident inszenierte sich als Mensch, nicht als Staatsmann - ob das hilft? Angekündigt wurde ein Interview mit dem Bundespräsidenten. Zu sehen war in ARD und ZDF ein Gespräch mit Christian Wulff. Dieser Auftritt hatte nichts ...
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine ganz eigenwillige Art der Personalauswahl: stark ist sie nur da, wo es um die Blockade potenzieller Konkurrenten ging und geht. Was aber hat sie sich bei Christian Wulff gedacht? Ob Christian Wulff diese Krise ...
Gegen die moralstarke Skandalmaschine, die sich an sich selbst berauscht, hat Christian Wulff keine Chance. Ein guter Grund zu hoffen, dass er bleibt. Unsere Hündin ist schon alt, und trotzdem hat sie die Nase immer wieder im Gebüsch, darunter ...
Der Bundespräsident steht unter immensem Druck, und BILD hat eine Menge damit zu tun. Wohl wahr. Und so wenig Christian Wulff Opfer einer "Medien-Kampagne" ist, so wenig ist diese Zeitung etwa die "verfolgte Unschuld". Wer ...
So etwas nennt man wohl lernresistent. Wie gehabt versucht Bundespräsident Wulff mit allen Mitteln, die Veröffentlichung von Informationen zu kontrollieren. Waren es vor wenigen Wochen Kreditabsprachen, zu denen das Staatsoberhaupt sich erst ...
Vordergründig bereut Christian Wulff, doch in Wirklichkeit inszeniert er sich als Opfer der Medien. Gut möglich, dass die Show gelingt. Ein Kommentar Eine Entschuldigung funktioniert nur, wenn sie freiwillig ist. Bundespräsident Christian Wulff ...
Wulff kann vorerst sein Amt nicht ausüben. Das ist bedauerlich - aber keine Staatskrise. Das erste Opfer des Krieges, so sagt man, ist die Wahrheit. Das erste Opfer eines Skandals ist in modernen Mediengesellschaften die Verhältnismäßigkeit. Und ...
Ob im Netz, TV oder auf dem Papier: Die Liste an Wulff-Witzen wird sekündlich länger. Selbst erfahrene Journalisten müssen sich beherrschen, damit ihre Berichterstattung objektiv bleibt. Über das "Prinzip Bild" Man muss in diesen Tagen ...
Natürlich dürfen auch Politiker umsonst bei Freunden übernachten. Natürlich haben sie das Recht auf eine Lebensgeschichte mit Brüchen und Unebenheiten. Ansonsten werden wir in einer aseptischen Republik leben, in der es so langweilig wird ...
Die nächste Enthüllung ist programmiert: Wenn Bundespräsident Christian Wulff nicht zurücktritt, wird nicht nur sein Amt, sondern auch die Demokratie beschädigt. Der Nachfolger oder die Nachfolgerin sollte direkt vom Volk gewählt werden. Es ...
Das Fernsehinterview mit Christian Wulff war eine Zumutung. Es zeigte einen Bundespräsidenten, der seine Würde verloren hat, sich aber weiter ans Amt klammert. Jetzt muss er gehen. Es gibt in der Hölle einen besonders unangenehmen Platz ...
Bislang gab es im Fernsehen nur Kanzlerduelle zu sehen. Gestern nun gab es die erste presidential debate". Untergegangen im Trubel um das gestrige TV-Interview mit dem Bundespräsidenten ist die Tatsache, dass es sich dabei um die ...
Medien und Politiker werden bisweilen Geschäftspartner - und die verbindet keine ewige Loyalität. Über Wulff, Guttenberg und die Bild-Zeitung Vielleicht sollte man sich darüber freuen, dass Christian Wulff als alter Freund des Hauses nicht ...
Wulffs Fernsehauftritt ist eine in Demut verpackte Kampfansage. Sein Kalkül ist offensichtlich: Er versucht diejenigen für sich zu gewinnen, die eine gewisse Skepsis gegen Politik und Medien hegen. Sein bester Trick ist die Nummer mit der ...
Larmoyant, provinziell und uneinsichtig - so hat sich der Bundespräsident seinem Volk präsentiert. In seiner Dreistigkeit erinnert er an Karl-Theodor zu Guttenberg. Aber zumindest hat Wulff vor Millionenpublikum bestätigt: Die Kanzlerin hat den ...
Der Fall Christian Wulff macht deutlich, wie wichtig die Pressefreiheit ist Ist von der Verteidigung der Pressefreiheit die Rede, geht es oft um Länder wie China, Russland oder arabische Staaten, in denen Journalisten gelegentlich buchstäblich den ...
Seit gestern wissen wir, Wulff bleibt. Man kann unglaublich viel lernen aus dieser Posse, über die Politik, über die Medien. Am wichtigsten: (Junge) Berufspolitiker haben in Bellevue nichts verloren. Christian Wulff ist fast 53 und benimmt sich ...
Nur ein Satz fehlte: "Ich liebe meine Frau". Mit diesem Klassiker hat Kanzler Schröder einst im TV-Duell gesiegt. Ansonsten hat der Bundespräsident alles an Gefühl geboten. Demut, Mitleidheischen und dosierte Gegenwehr - mit einem ...
Nein, dieser 21 Minuten kurze Auftritt war kein Befreiungsschlag.Christian Wulff hat die letzte Karte gezogen: Menschen machen Fehler und aus diesen Fehlern wolle er lernen, erklärte der Bundespräsident reumütig im öffentlich-rechtlichen ...
Wann immer die Affäre Wulff endet - nach einem Rücktritt wird es einen gemeinsamen Kandidaten von Union und SPD geben und keine erneute Kampfabstimmmung. Jede Affäre erreicht irgendwann den Punkt, an dem es für Schadensbegrenzung zu spät ist ...
Im Interview mit ARD und ZDF räumt Christian Wulff zwar Fehler ein, doch wirkliche Einsicht und echte Reue fehlen. Stattdessen macht sich der Bundespräsident nur ganz klein. Die Affäre ist damit noch nicht ausgestanden. Die Botschaft, mit der ...
Wieder räumt Christian Wulff Fehler ein, weist Vorwürfe zurück, bittet um Verständnis. Doch wer braucht ein Staatsoberhaupt, das nur noch sich selbst erklärt? Nein, an einen Rücktritt habe er in den vergangenen Tagen nicht gedacht, sagt ...
Das Thema des Bundespräsidenten müsste die Glaubwürdigkeit sein. Aber wie soll Wulff das vermitteln, nachdem er seine Glaubwürdigkeit verloren hat. Da hilft auch kein Interview mehr. Die Schöpfer des Grundgesetzes haben in ihrer Weisheit und ...
Der Bundespräsident verteidigt sich im TV. Dabei gibt es nichts zu verteidigen: Mit seinen Einschüchterungsversuchen beim Springer-Verlag hat er sein Gesicht verloren. Er muss gehen. Der Bundespräsident wird - so sieht es zurzeit aus - nicht ...
Ob dieser Bundespräsident nun zurücktritt oder nicht: Wir brauchen mehr Qualitätskontrolle bei der Auswahl der Kandidaten für die höchsten Ämter. In gewisser Weise folgt die Causa Wulff der bekannten Choreographie vieler politischer Skandale ...
Wulff will Präsident von einem Land sein, in dem man sich Geld von Freunden leihen darf. Aber diejenigen, die dieses Land tragen, haben selten Freunde mit einer halben Million Euro. Der Bundespräsident hat die Notbremse gezogen und der ARD und dem ...
In seinem Sünder-Interview hat Bundespräsident Wulff sich als fehlbarer, aber besserungswilliger Demokratienovize dargestellt. Das kann populär sein. Durchkommen darf er damit nicht. Man muss Christian Wulffs Worte sehr genau nachlesen, um zu ...
Der Präsident versucht den Befreiungsschlag: Christian Wulff zeigt sich im Fernsehen ein bisschen reumütig und stilisiert sich zugleich zum Opfer einer Kampagne. Das ist dreist, aber auch geschickt. Gut möglich, dass er damit durchkommt ...
Erneut hat sich der Bundespräsident entschuldigen müssen. Es war kein durchweg souveräner Auftritt. Auf jeden Fall muss es sein letztes Mea Culpa gewesen sein. Der Bundespräsident soll das Beste unseres Landes verkörpern, nicht seinen ...
Christian Wulff will bleiben. Doch sein heutiger Auftritt hat gezeigt: Das Amt braucht einen anderen Präsidenten. Dieser Mann hat Nehmerqualitäten. Obwohl Christian Wulff einen Fehler nach dem anderen gemacht hat, obwohl ihm der Wind der ...
Wer viel zu verlieren hat, kann auch leiden und wird es: Das Drama um Bundespräsident Christian Wulff steht für die Verwundbarkeit des sozialen Aufsteigers. Alles fängt damit an, dass für einen Mann von 49 Jahren, seit fünf Jahren ...
Immerhin: Diesmal wird Christian Wulff Fragen zulassen. Aber ohne, dass der Bundespräsident auch nur ein Wort gesagt hat, verliert er mit seiner Informationspolitik schon wieder an Glaubwürdigkeit, sagt Christian Tretbar. Aber es wird wohl nicht ...
Wenn man mit heruntergelassener Hose erwischt wird, dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob man diese Situation anmutig erklären kann. Manche Sachverhalte lassen sich nicht überzeugend rechtfertigen. Und der Versuch, eine nicht beherrschbare ...